Bei der Schwarz AG im Toggenburg ist man vom Konzept der arbeitsplatzspezifischen Sprachförderung überzeugt. Der Betrieb hat dem Kursleiter eine Liste mit Fachbegriffen und Bildern abgegeben. Der arbeitsplatzspezifische Wortschatz wurde geübt und im Alltag am Arbeitsplatz von den Teamleitern überprüft. Gearbeitet wurde auch am Verständnis der Produktionspläne. Zeichnungen sowie die Zahlen und Zeiten darauf korrekt zu verstehen und zu interpretieren, ist entscheidend für die Qualität der Arbeitsabläufe. Die Lerninhalte haben sich immer weiterentwickelt, da im Laufe der Zusammenarbeit mit dem Betrieb und den Teilnehmenden immer wieder neue und relevante Themen identifiziert und bearbeitet wurden. Myrta Schuler, Personalverantwortliche, stellt fest, dass die Mitarbeitenden selbstsicherer geworden sind. „Alles andere entsteht daraus“, meint sie. „Die Lehrperson passt das Programm den Teilnehmern an, es ist nicht ein starrer Deutschkurs, wo ich Vokabeln büffle. Es finden Begehungen im Betrieb statt, wenn etwas nicht verstanden wurde. 100 Prozent sind voll, also ist das eine volle gute Sache“. 

Weitere Stories