Wording und Botschaften

Auftritt, Sprache, Tonalität

  • Positiv
  • Motivierend
  • Begeisternd
  • Verkäuferisch
  • Dienstleistungsorientiert
  • Zuvorkommend
  • Geduldig
  • Transparent
  • Einfache, allgemeinverständliche Sprache
  • Bildhafte Sprache (Vorzeigebeispiele)
  • Keine Fremdwörter, keine Fachbegriffe (Bildungssprache)

Wording

a. Dos

  • «praxisorientierte Kurse»
  • Der Fachbegriff «Grundkompetenzen» wird immer mit den 4 Kursbereichen ergänzt: «Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache.» Je nach Betrieb (und seinen zu erwartenden Bedürfnissen) kann auf einzelne Bereiche verzichtet werden, um die Aufzählung zu verkürzen. Beispiel: «Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben oder Rechnen» (ohne «Computer»).
  • «massgeschneidert», «auf den Betrieb zugeschnitten», «die Inhalte können selbst bestimmt werden»
  • «Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache» (Aufzählung der Grundkompetenzen)
  • In der gesprochenen Sprache oder in Fliesstexten wird nicht (wie in der knackigen Kurzversion) von «Computer» gesprochen, sondern von «einfachen Computer-Anwendungen» – aus sprachlichen Gründen, aber auch als Abgrenzung zu anspruchsvollen Computer-Anwendungen.
  • «der Bund» (bei gelayouteten Massnahmen kann auch das SBFI zum Einsatz kommen, weil das Logo sofort auf den Bund hinweist)
  • «Einfach besser! ... am Arbeitsplatz» (Kampagnentitel immer einheitlich und in dieser Schreibweise nennen)

b. Don’ts

  • «Weiterbildungen» klingt zu umfassend und damit nach zahlreichen Absenzen. Deshalb wird von «Kursen» gesprochen.
  • «Arbeitsplatzrelevante Grundkompetenzen» nicht verwenden. Kein Betrieb versteht, was damit gemeint ist. «Grundkompetenzen» wird eingesetzt, aber immer in Kombination mit der zusätzlichen Beschreibung «wie Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache».
  • «SBFI», «Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation» (insb. mündlich). Mit dem Staatssekretariat haben die meisten Betriebe kaum Kontakt. Die genaue Bezeichnung löst daher unnötige Fragen aus, ohne einen Mehrwert zu generieren. «Der Bund» reicht, siehe oben.

Botschaften

a. Betriebe, Verbände, Multiplikatoren – Kommunikationsziel: Interesse wecken

  • Der Bund hat ein Programm auf die Beine gestellt, das Kurse finanziell unterstützt, die die Grundkompetenzen von Mitarbeitenden fördern: Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache. In der Kursgestaltung sind die Betriebe frei.
  • Die Kurse verbessern die Grundkompetenzen von Mitarbeitenden, wie Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache.
  • Die Kurse sind praxisorientiert.
  • Das Gelernte kann sofort im Betriebsalltag umgesetzt/angewendet werden.
  • Die Betriebe können die Kursinhalte selbst bestimmen.
  • Die Kurse sind spezifisch auf den einzelnen Betrieb zugeschnitten.
  • Betriebliche Kurse, die Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Computer, Rechnen und Sprache fördern, werden vom Bund finanziell unterstützt.
  • Der Bund übernimmt einen Teil der Kurskosten.
  • Wenn sich der Betrieb in einem der folgenden Kantone befindet, stellen Sie das Gesuch bei Ihrem Kanton: Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Basel-Stadt, Bern, Schwyz, St. Gallen. Diese Kantone haben auch kantonale Förderstrukturen mit teilweise anderen Kriterien als das Bundesprogramm. Tipp: Melden Sie sich bei der zuständigen Fachperson im Kanton und klären Sie ab, welche Förderstruktur für den Betrieb in dem jeweiligen Kanton am besten geeignet ist.
  • Genaue Inhalte und der Nutzen der Kurse werden anhand von Best-Practice Beispielen (Stories) veranschaulicht.

Grundsätzlicher Textaufbau der Akquisemassnahmen

  1. Kurzbeschrieb
  2. Beispiele für den Nutzen
  3. Unterstützung durch den Bund
  4. Wo haben Sie Bedarf?

Beispiel Gespräch (genereller Leitfaden)

  • Praxisorientierte Kurse, um die Grundkompetenzen von Mitarbeitenden zu verbessern, wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprache oder einfache Computer-Anwendungen.
  • Die Kurse sind spezifisch auf den einzelnen Betrieb zugeschnitten.
  • Dies garantiert, dass das Gelernte sofort im Betriebsalltag angewendet werden kann.
  • Praxisbeispiel:
  • Eine Schreinerei hat neulich einen entsprechenden Kurs durchgeführt, weil…
  • Im Zentrum standen einfache Berechnungen.
  • Heute können die Mitarbeiter die benötigten Masse selbst berechnen.
  • Deshalb kann nun viel rascher auf Anfragen reagiert werden und der Betriebsleiter wird entlastet.
  • Wo könnten die Abläufe in Ihrem Betrieb mit praxisorientierten Kursen verbessert werden?

b. Betriebe, Verbände, Multiplikatoren Kommunikationsziel: Details zur Umsetzung

Bildungsanbieter

  • SBFI/Kantone/DVLS/SVEB unterstützen die Bildungsanbieter in ihren Bemühungen.
  • Die Anbieter bekommen alle notwendigen Unterlagen für die Akquise zur Verfügung gestellt.
  • Den Anbietern werden kostenlos Akquise-Hilfen (Unterlagen, «Toolbox») und Werbematerial zur Verfügung gestellt.
  • Es empfiehlt sich ein fokussiertes Vorgehen nach Branche und Betriebsgrösse. Die notwendigen Informationen dazu werden den Anbietern zur Verfügung gestellt.
  • Mit einem koordinierten und fokussierten Vorgehen kann die Erfolgsquote erhöht werden. Das SBFI übernimmt die Koordination und stellt allen interessierten Akteuren die relevanten Informationen und die benötigten Unterlagen zur Verfügung.

Kontakte und Informationen

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
Marie-Louise Bartlome
058 467 16 61
weiterbildung@sbfi.admin.ch

Schweizerischer Verband für Weiterbildung (SVEB)
Cäcilia Märki
044 319 71 58
caecilia.maerki@alice.ch

Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben 
Pascale Mencaccini
031 508 36 17
pm@lesen-schreiben-schweiz.ch